Wie alle Teile des menschlichen Körpers benötigt auch unser Gehirn eine hervorragende Versorgung mit Sauerstoff, damit es optimale Arbeit leisten kann. Der Sauerstoff wird aber durch das Blut in sämtliche Winkel unseres Körpers transportiert. Je besser unser Blutkreislauf funktioniert, desto besser wird also auch unser Körper und damit das Gehirn mit dem so wichtigen Sauerstoff versorgt. Wer sich regelmäßig bewegt, regt auf diese Weise den Blutkreislauf an und fördert so nicht nur sein körperliches Wohlbefinden, sondern auch für seine geistige Leistungskraft.
Dabei muss sich niemand überanstrengen. Im Gegenteil: Wer sich zu sehr quält, wird schnell die Lust verlieren und ganz aussteigen. Die körperliche Ertüchtigung sollte deshalb immer auch Spaß machen. Etwas anstrengen muss sie aber natürlich auch.
Dementsprechend ist Jogging nicht nur im übertragenen Sinn für unser Gehirn von Vorteil. Insbesondere wenn man zusammen mit Freunden oder Kollegen joggt, vergeht das Ganze wie im Flug und ehe man sich versieht, hat man schon einen wichtigen Beitrag zu umfassender Fitness getan. Auch Sport im Verein erfüllt seinen Zweck.

Wer nicht so viel Zeit investieren möchte, kann auch kleiner beginnen, beispielsweise indem er sich statt für den Fahrstuhl für die Treppe entscheidet. Einkäufe kann man auch einmal zu Fuß statt mit dem Auto erledigen und eine kleine Fahrradtour ist doch eine viel schönere Freizeitbeschäftigung als das Herumsitzen vor dem Fernseher.
Oder lassen Sie sich von der Musik mitreißen und besuchen Sie einen Tanzkurs. Tanzen fördert schließlich jene Region in unserem Gehirn, die für unsere räumliche Orientierung zuständig ist. Diese wiederum steht in enger Beziehung zu den anderen Hirnfunktionen wie etwa dem Gedächtnis, der Sprache, dem Lernen und Emotionen.
Der enge Zusammenhang zwischen Bewegung und Gesundheit ist hinreichend bekannt. Neben der Bewegung im Takt besitzt aber auch der passive Konsum von Musik eine wunderbare Macht.
Das merken wir etwa, wenn das Lieblingslied unsere Stimmung nach einem langen, nervenaufreibenden Tag im Büro wieder hebt. Auch aktives Musizieren ist förderlich für unser Gehirn. Die Gründe sind offensichtlich, stellt das Musizieren doch unter anderem hohe Anforderungen an unsere motorische Koordinationsfähigkeit, unsere Bewegungskontrolle und unsere Hördifferenzierung.
Während durch die meisten sinnlichen Reize nur eine bestimmte Hirnregion angesprochen wird, so ist das bei musikalischen Reizen anders: Diese sprechen viele Regionen unseres Gehirns an. In gewisser Hinsicht ist das Gehirn mit einem Muskel vergleichbar. Wird ein Muskel beständig genutzt, gewinnt er an Kraft, benutzt man ihn nicht, verfällt die Muskelmasse. Genauso bleibt ein aktives Gehirn eher fit als ein Gehirn, das nur wenig Anregung erfährt. Wer also kurzfristig seiner Stimmung und langfristig seinem Gehirn etwas Gutes tun möchte, sollte sich öfter einmal zurücklehnen und Musik hören. Besonders vorteilhaft ist dabei klassische Musik, da diese beruhigend wirkt.
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