Leistungsfähigkeit des Gehirns

Die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns hängt vor allem von der Vernetzung zwischen den Nervenzellen ab, weniger von der Geschwindigkeit, mit der Nervenerregungen selbst ablaufen.

Da jede der etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen) wiederum mit durchschnittlich 10.000 anderen Nervenzellen verbunden ist, entsteht ein enges Geflecht mit etwa einer Billiarde Synapsen. Theoretisch bedeutet dies, dass eine Information, die in einer Nervenzelle startet, innerhalb von nur zwei Schritten bereits 100 Millionen (10.000 x 10.000) Nervenzellen erreicht. Durchschnittlich kann daher, von einer beliebigen Nervenzelle ausgehend, jede andere innerhalb von nur vier Schritten erreicht werden.

Ein gut vernetztes Gehirn ist leistungsfähiger.

Den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen in unserem Gehirn kann man sich wie ein Feuerwerk aus elektrochemischen Impulsen und Signalen vorstellen. Reize können von einer Nervenzelle jedoch nur nacheinander und nicht gleichzeitig weitergeleitet werden. Allerdings ist die Arbeitsgeschwindigkeit immens.

Je mehr Nervenzellen miteinander vernetzt sind, desto mehr Informationen können in rascher Folge und mit hoher Genauigkeit verarbeitet werden. Je schneller und zum Teil auch präziser die Menge der anfallenden Informationen wiederum verarbeitet werden kann, desto leistungsfähiger ist das Gehirn.

Verbindungen zwischen Nervenzellen können jederzeit auf-, um- oder abgebaut werden. So wird Neues gelernt und Ungenutztes vergessen. Ein Vorgang, der permanent stattfindet und das Netzwerk stetig verändert. Versorgen wir unser Gehirn mit neuen Eindrücken, etwa beim Lernen eines Gedichts oder bei einem Museumsbesuch, können neue Kontakte geknüpft und bestehende Kontakte verstärkt werden.

Mit zunehmendem Alter tritt jedoch ein Mangel in der Energieversorgung der Nervenzellen auf. Die synaptische Plastizität, also die Fähigkeit, neue Nervenzellverknüpfungen zu bilden, nimmt ab. Das Netzwerk in unserem Kopf büßt an Komplexität ein. Daher können ältere Menschen die einströmenden Informationen möglicherweise nur langsamer verarbeiten als jüngere.

Der Ginkgo-biloba-Spezialextrakt EGb 761® in Tebonin® stärkt die bestehenden Verbindungen zwischen den Nervenzellen und unterstützt den Wiederaufbau bereits gestörter Nervenzellverbindungen. Das Knüpfen neuer Nervenzellverbindungen wird ebenfalls begünstigt. Somit wird die Grundlage gelegt, um auch im Alter mental leistungsfähig zu sein.