Anzeichen von Vergesslichkeit erkennen: Der Test für Angehörige
Hat sich das Gedächtnis meines Angehörigen in den letzten 2 Jahren verändert?
Haben Sie den Eindruck, dass sich das Gedächtnis oder das Alltagsverhalten eines nahestehenden Menschen in letzter Zeit verändert hat? Unser kurzer Test (nur 7 Fragen, ca. 2 Minuten) hilft Angehörigen, solche Veränderungen zu beobachten und besser einzuschätzen.
Denn früh erkannt, lassen sich Gedächtnisstörungen oft besser behandeln oder verlangsamen. Der Test ersetzt keine ärztliche Diagnose, zeigt aber auf einen Blick, ob ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt sinnvoll sein könnte. Bei länger andauernden geistigen Leistungseinbußen sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden, um Erkrankungen auszuschließen.
Auf dieser Seite lesen:
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Vergesslichkeit Selbsstest für Angehörige -
Wie merke ich Vergesslichkeit bei Angehörigen? -
Wann ist Vergesslichkeit bei Angehörigen nicht mehr normal? -
Was sollte ich tun, wenn ich Vergesslichkeit bei Angehörigen bemerke? -
Wie kann ich meinen Angehörigen behutsam auf mögliche Gedächtnisprobleme ansprechen?
Der Test richtet sich an Bezugspersonen – also Partner, Kinder, Freunde oder Nachbarn –, die die betroffene Person gut kennen und ihren Alltag regelmäßig miterleben. Als Bezugsperson sollten Sie selbst keine Probleme mit Ihrer Gedächtnisleistung haben und die zu beurteilende Person mindestens seit 2 Jahren kennen.
Wissenschaftlich erprobt – der Test basiert auf dem IQCODE, einem Fragebogen, der seit über 30 Jahren weltweit genutzt wird, um Gedächtnisveränderungen mithilfe einer vertrauten Person einzuschätzen. Auf tebonin.de verwenden wir die deutsch-sprachige Kurzform mit 7 Fragen. Deren Zuverlässigkeit wurde bereits 2009 in einer Studie bestätigt.1 So erhalten Sie in zwei Minuten einen wissenschaftlich fundierten Orientierungswert für Ihre Angehörige oder Ihren Angehörigen.
Kurz & knapp: Die Vorteile des Tests für Angehörige
- Testdauer: ca. 2 Minuten
- Anzahl der Fragen: 7
- Ergebnis: Fremdeinschätzung der Gedächtnisleistung durch wissenschaftlich fundierten Test
Anleitung zum Test für Angehörige: So einfach geht’s
Im Folgenden sind verschiedene Alltagssituationen beschrieben. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit. Wie verhält sich Ihre Angehörige oder Ihr Angehöriger in dieser Situation? Beurteilen Sie im Anschluss inwiefern sich Ihre Angehörige oder Ihr Angehöriger in den letzten zwei Jahren verändert hat. Klicken Sie hierfür die zutreffende Antwort an.
Wichtig ist, wenn sich Ihre Bezugsperson bei einer Frage nicht verändert hat, wählen Sie die Antwortoption "unverändert" aus. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich Ihre Angehörige oder Ihr Angehöriger noch nie selbst um seine/ihre Rente gekümmert hat und dies auch heute noch nicht tut. In diesem Fall sollte die Frage mit „unverändert" beantwortet werden.
Wie verhält sie/er sich in folgenden Situationen im Vergleich zu vor 2 Jahren:
1Ehrensperger M M et al. International Psychogeriatrics. 2010;22(1):91–100
Tebonin® stärkt Gedächtnis & Konzentration*
- Verbessert die Durchblutung2
- Fördert die Verbindung von Gehirnzellen3
- Senkt das Demenzrisiko4
- Pflanzlich und gut verträglich, auch bei Langzeitanwendung5
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Wie merke ich Vergesslichkeit bei Angehörigen?
Ein erstes Anzeichen ist oft, dass sich Fragen oder Geschichten wiederholen oder dass Absprachen, Termine und aktuelle Ereignisse schnell aus dem Gedächtnis rutschen – selbst wenn Kalender und Notizen genutzt werden. Manchmal tauchen Dinge an ungewöhnlichen Orten auf, der Schlüssel liegt im Kühlschrank oder die Brille ist „wie vom Erdboden verschluckt“. Auch Gespräche können stocken, Worte fehlen oder werden verwechselt. Wenn gewohnte Abläufe plötzlich schwerfallen, der Überblick über Post, Rechnungen oder Technik verloren geht oder die Orientierung in vertrauter Umgebung wackelt, lohnt ein genauerer Blick. Dazu können Veränderungen im Verhalten kommen – zum Beispiel Rückzug, Reizbarkeit oder Misstrauen – oder praktische Themen wie nachlassende Haushaltsroutine und unsicheres Autofahren.
Wann ist Vergesslichkeit bei Angehörigen nicht mehr normal?
Gelegentlich etwas zu verlegen, sich an Namen erst später wieder erinnern oder länger nach einem Wort zu suchen, gehört zum Älterwerden dazu. All das kommt jedoch nur ab und zu vor und ist deswegen kein Grund zur Sorge – man spricht von sogenannter „Altersvergesslichkeit“. Aufhorchen sollten Sie, wenn kognitive Defizite nicht nur gelegentlich, sondern dauerhaft auftreten und sich im Laufe der Zeit verschlechtern. Zu den typischen Symptomen zählen unter anderem häufige Wortfindungsstörungen, Probleme bei der Konzentration, das regelmäßige Vergessen von Dingen oder eine veränderte Stimmungslage. Auch kann es sein, dass es den Betroffenen plötzlich schwerfällt, komplexe Aufgaben – beispielsweise das Planen einer Urlaubsreise – allein zu bewältigen. Das gehört zeitnah ärztlich abgeklärt.
Was sollte ich tun, wenn ich Vergesslichkeit bei Angehörigen bemerke?
Notieren Sie sich in Ruhe ein paar konkrete Beobachtungen und suchen Sie das Gespräch – wertschätzend, ohne Vorwürfe. Bieten Sie an, den Hausarzttermin zu organisieren und mitzukommen; dort kann geprüft werden, was dahintersteckt und was helfen kann.
Im Alltag entlasten eine klare Tagesstruktur, gut sichtbare Kalender und Uhren, feste Plätze für wichtige Dinge, einfache Schritt für Schritt Anleitungen und ein übersichtlicher Medikamentenplan (zum Beispiel mit einer Pillenbox oder Handy Erinnerungen). Schauen Sie auch auf Sicherheit: Herd, Strom, Stolperfallen, telefonische Betrugsmaschen und – wenn relevant – das Autofahren. Holen Sie sich Unterstützung, etwa über die Hausarztpraxis, Gedächtnissprechstunden, Pflegestützpunkte oder die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. Sinnvoll ist es außerdem, früh über Themen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu sprechen.
Wie kann ich meinen Angehörigen behutsam auf mögliche Gedächtnisprobleme ansprechen?
Wählen Sie einen ruhigen Moment ohne Zeitdruck und bleiben Sie bei sich: „Mir ist aufgefallen, dass die Medikamentenbox oft noch voll ist – ich mache mir Sorgen.“ oder „Die Rechnung haben wir neulich doppelt bezahlt. Wollen wir gemeinsam Ordnung reinbringen?“.
Fragen Sie nach der eigenen Wahrnehmung („Wie erlebst du das?“) und bieten Sie Unterstützung an („Wollen wir das beim nächsten Gesundheitscheck ansprechen? Ich komme gern mit.“). Kleine Schritte helfen: lieber „Jahrescheck“ als „Gedächtnistest“, erst einmal einen Termin vereinbaren statt alles auf einmal ändern.
Vermeiden Sie Korrigieren, Beschämen oder „Abfragen“; wenn Widerstand kommt, das Thema später erneut in Ruhe aufgreifen.
*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen.
1Hort J et al. Neuropsychiatr Dis Treat. 2023;19:647-660.
2Kellermann A J, Kloft C. Pharmacotherapy. 2011;31(5):490-502.
3Tchantchou F et al. J Alzheimers Dis. 2009;18(4):787-798.
4Bohlken J et al. J Alzheimers Dis. 2022;86(2):703-709.
5Amieva H et al. PLoS One. 2013;8(1):e52755.