Mann sitzt auf dem Sofa und stützt sich auf

Symptome von Vergesslichkeit

Erste Anzeichen von Vergesslichkeit schieben wir oftmals auf den Stress im Alltag. Doch gerade mit zunehmendem Alter drängt sich bei zunehmender Vergesslichkeit eine Frage auf: Ist das vielleicht der Anfang einer ernsthaften Erkrankung wie einer Demenz?

Die Antwort lautet: Natürlich ist es ganz normal, dass wir hin und wieder etwas vergessen. Fakt ist jedoch auch: Nachlassende Konzentration und Gedächtnisleistung können Anzeichen für eine krankhaft sinkende Leistungsfähigkeit unseres Gehirns sein. Darüber hinaus können sie auf eine beginnende Demenz hindeuten.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich zunehmende Vergesslichkeit offen einzugestehen – auch, wenn das schwer fällt. Dabei gilt: Verdrängen schadet nur! Nehmen Sie typische Symptome einer Gedächtnisstörung schon bei den ersten Anzeichen ernst.

Wie viel Vergesslichkeit ist normal?

Wie heißt nochmal die neue Nachbarin und wo habe ich eigentlich meinen Geldbeutel gelassen? Im Alltag das ein oder andere zu vergessen, das kennen auch junge Menschen. Vor allem dann, wenn sie unter Stress, Hektik oder Müdigkeit leiden. Dass derartige kleine Gedächtnislücken im Alter vermehrt auftreten, ist ebenfalls ganz normal.

Der Grund: Auch bei gesunden Menschen ist nicht nur der Körper vom natürlichen Alterungsprozess betroffen, sondern auch das Gehirn. Konkret bedeutet das, dass die kognitive Fitness im Laufe des Lebens nachlässt. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass beim gesunden Alterungsprozess den Alltag beeinträchtigende kognitive Einbußen kein Dauerzustand sind. 

Im Unterschied dazu steht eine krankhafte Veränderung des Gehirns: Verschlechtert sich das Gedächtnis über einen längeren Zeitraum bemerkbar und wird ausgeprägte Vergesslichkeit zum dauerhaften Zustand, kann das ein Hinweis auf eine Demenz wie die Alzheimer-Krankheit sein. Die gute Nachricht dabei ist: Für den Erhalt der geistigen Fitness kann jeder etwas tun und den schleichenden Prozess im Alter zumindest aufschieben! Entscheidend ist dabei frühzeitig aktiv zu werden.

Erste Anzeichen und Symptome von Vergesslichkeit erkennen

Die folgenden Anzeichen für sinkende Gedächtnisleistung sollten Sie bei sich und bei Ihren Angehörigen erkennen und ernst nehmen. Dabei gilt: Nicht alle Symptome sind bei allen Betroffenen gleich stark ausgeprägt. Tatsächlich kann die Intensität von Patient zu Patient stark variieren.

Gedächtnisstörungen

Sie können sich an gehörte oder gelesene Informationen immer schlechter erinnern und nutzen gerne Notizzettel, um das Wichtigste festzuhalten? Dahinter kann eine Durchblutungsstörung im Gehirn stecken. Oftmals macht sich die zuerst durch Lücken im Kurzzeitgedächtnis bemerkbar. Die äußern sich dadurch, dass Patienten sich an vor Kurzem aufgenommene Informationen schlecht erinnern können. So brauchen sie nicht nur Notizzettel, sondern vergessen beispielsweise auch immer mal wieder, wo ihr Schlüssel liegt. Wichtig zu wissen: Eine Gedächtnisstörung schreitet oft schleichend voran, sodass sie in vielen Fällen nicht direkt bemerkt wird. 

Sinkende Aufmerksamkeit

Sie können Ihre Aufmerksamkeit im Gespräch nur schwer auf den Redner und das Gesagte lenken. Es fällt Ihnen schwer, sich neue Informationen zu merken. Auch bei der Aufmerksamkeitsspanne machen sich erste Störungen des Kurzzeitgedächtnisses bemerkbar.

Konzentrationsprobleme

Immer wieder kommt es vor, dass Ihnen beim Lesen oder Erledigen einer Aufgabe mit der Zeit der Faden verloren geht. Ablenkungen im Umfeld lassen sich nicht mehr einfach ausblenden und Ihre Konzentration nimmt ab.

Langsamere Informationsverarbeitung

Familie, Freunde oder Arbeitskollegen bemerken, dass sich Ihre Reaktionszeiten verlängert haben. Sie brauchen beispielsweise mehr Zeit, um auf eine Frage zu antworten. Auch Wortfindungsstörungen bis hin zu stockenden Gesprächsverläufen nimmt das Umfeld wahr. 

Erste Veränderungen in zwischenmenschlichen Beziehungen

Menschen aus dem Umfeld der Betroffenen registrieren Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich meist bereits eher als der Betroffene selbst. Ungeduld, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen sind Anzeichen, dass das emotionale Gleichgewicht durcheinandergerät.
 

Aufzählung möglicher ersten Anzeichen von Vergesslichkeit
Frau schaut auf iPad mit Selbsttest

Ist meine Vergesslichkeit noch normal?

Der Selbsttest kann eine grobe Einschätzung der eigenen Beschwerden liefern. Er ersetzt jedoch keine Diagnose beim Arzt.

Warnsignale für Demenz – ein fließender Übergang von zunehmender Vergesslichkeit zur ernsthaften Erkrankung

Treten die oben genannten Symptome wie Gedächtnisstörungen, sinkende Aufmerksamkeit und Konzentrationsprobleme plötzlich auffällig häufig auf, kann dem eine leichte kognitive Beeinträchtigung oder eine beginnende Demenz zugrunde liegen. In beiden Fällen bemerken Betroffene, dass ihre geistigen Funktionen nachlassen: Worte fallen ihnen nicht mehr ein, Termine werden vergessen und das selbstständige Organisieren des Alltags fällt schwerer.

Betroffene und Angehörige sollten vor allem auf die Dauer von Gedächtnisproblemen achten. Ist die Vergesslichkeit über das von der betroffenen Person gewohnte Maß hinaus über mehrere Wochen bis Monate bemerkbar schlechter, kann das eine krankhafte Ursache wie eine Demenz haben. In einem solchen Fall ist es wichtig, einen Arzt zurate zu ziehen.

Demenz ist dabei nicht die Bezeichnung für eine Krankheit, sondern steht für ein Syndrom – das bedeutet für verschiedene Symptome geistiger Leistungseinbußen, die gemeinsam auftreten. Ausgelöst werden sie durch das vermehrte Absterben von Nervenzellen im Gehirn.

Weitere Warnsignale für eine beginnende Demenz sind häufig:

  • Auffällig viele Notizzettel im Haushalt
  • Komplexere Alltagsaufgaben, wie beispielsweise das Führen eines Bankkontos sind nicht mehr ohne Unterstützung möglich
  • Normale Alltagssituationen werden immer häufiger gemieden und Betroffene ziehen sich zunehmend aus dem Sozialleben zurück
  • Charaktereigenschaften verändern sich: Betroffene wirken bedrückt oder reagieren plötzlich aggressiv oder teilnahmslos. Dahinter stecken häufig Angst und Scham über den Verlust der Selbstständigkeit.
Zusammenfassung von möglichen Warnsignalen einer Demenz

Vergesslichkeit und den Symptomen durch frühzeitiges Handeln entgegenwirken

Die gute Nachricht lautet: Zu einer krankhaften Verschlechterung des Gedächtnisses wie einer Demenz oder Alzheimer-Erkrankung muss es gar nicht erst kommen. Denn nicht nur körperlichem Abbau lässt sich entgegenwirken, es kann auch jeder etwas für den Erhalt der geistigen Fitness tun. Entscheidend ist es dabei, frühzeitig aktiv zu werden.

Häufige Ursachen und Risikofaktoren  von Demenz lassen sich durch einen gesunden Lebensstil aktiv vermeiden. Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung tragen dabei auch zur Gehirngesundheit bei.

Was vielen nicht bewusst ist: Nicht nur im Alter verändert sich das Gedächtnis. Tatsächlich lassen bestimmte Funktionen schon ab dem 25. Lebensjahr nach. Zu ihnen gehören die Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration, Aufmerksamkeit und geistige Flexibilität. Die Veränderung der geistigen Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Lebensalter ist also völlig normal. Solange keine Anzeichen für eine Demenz vorliegen, besteht kein Grund zur Beunruhigung, wenn im Alter manch geistige Aufgabe etwas schwerer fällt als früher.
 

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Weiterführende Informationen zum Thema Ursachen und Gründe von Vergesslichkeit

Frau schaut auf iPad mit Selbsttest

Ist meine Vergesslichkeit noch normal?

Der Selbsttest kann eine grobe Einschätzung der eigenen Beschwerden liefern. Er ersetzt jedoch keine Diagnose beim Arzt.

Frau trainiert ihr Gedächtnis indem sie ein Kreuzworträtsel macht

Behandlung und weitere Maßnahmen

Erfahren Sie hier mehr über die Behandlungsmöglichkeiten bei Vergesslichkeit. Werden Sie frühzeitig aktiv!

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