Äste eines Ginkgo-Baumes mit seinen fächerförmigen Blättern

Ginkgo biloba – Die Arzneipflanze

Der Wirkstoff in Tebonin® – der Spezialextrakt EGb 761® – wird in einem aufwändigen Verfahren aus den Blättern des Ginkgo biloba gewonnen.

Lange Tradition in der Medizin

Der Samenanlage von Ginkgo biloba wird schon seit Jahrhunderten eine positive Wirkung auf die Gesundheit zugesprochen. Die Wirksamkeit der Blätter als Arzneimittel wurde erst vor gut 55 Jahren in Deutschland von Dr. Willmar Schwabe systematisch erforscht. In seinen Blättern enthält der Ginkgobaum Inhaltsstoffe, die nur in dieser Pflanze vorkommen. Diese Substanzen tragen möglicherweise zur Widerstandskraft des Ginkgos bei. Allen äußeren Einflüssen zum Trotz haben die Ginkgoaceae etwa 300 Millionen Jahre überlebt; man nennt Ginkgo biloba daher zu Recht auch „lebendes Fossil“. Im Spezialextrakt EGb 761® liegen die wirksamen Stoffe aus den Blättern ausreichend hochkonzentriert und in verträglicher Zusammensetzung vor.  Dazu gehören Flavonolglykoside, eine Untergruppe der Flavonoide, sowie Ginkgolide und Bilobalid, welche so nur in der Heilpflanze Ginkgo biloba vorkommen. 
 

Wirkung und Anwendungsgebiete von Ginkgo biloba

Ginkgo biloba ist dreifach wirksam

Die moderne Medizin schätzt am Ginkgo biloba-Extrakt (EGb 761®) vor allem den besonderen dreifachen Wirkmechanismus, weshalb Tebonin® bei der Behandlung eines breiten Spektrums von Beschwerden hilft. Ginkgo biloba erhöht dabei die Fließfähigkeit des Blutes und in der Folge wird die Durchblutung gefördert. Das Gewebe kann wieder besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Ginkgo biloba verbessert außerdem die Fähigkeit der Gehirnzellen sich untereinander zu vernetzen und unterstützt die Signalverarbeitung zwischen den einzelnen Gehirnzellen.

Wirkweise von Tebonin®

Anwendungsgebiete & Einsatz von Tebonin® mit dem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761®

Tebonin® mit seinem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® ist dabei der am besten untersuchte Ginkgo-Extrakt der Welt. In zahlreichen Studien ist die Wirksamkeit sowie die gute Verträglichkeit von Tebonin® in seinem breiten Behandlungsspektrum dokumentiert.

Für eine optimale Wirkung kommt es auf die empfohlene Einnahmedauer sowie eine ausreichend hohe Dosierung des Produkts an. 

Ginkgo-Zweig Detailaufnahme

Ginkgo biloba bei Tinnitus

Die Belastung durch Ohrgeräusche kann – sowohl bei akutem, als auch bei chronischem Tinnitus – mit Ginkgo biloba natürlich und gut verträglich verbessert werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 120–240 mg. Eine erste Wirkung ist oft nach 2–4 Wochen spürbar.

Ginkgo-Zweig Detailaufnahme

Ginkgo biloba hilft bei Schwindelgefühlen

Ginkgo biloba kann Schwindelbeschwerden aus alters- und durchblutungsbedingten Gründen lindern und aktiv kompensieren.

Ginkgoblaetter

Ginkgo biloba stärkt Gedächtnis & Konzentration

Ginkgo biloba fördert die mentale Leistungsfähigkeit. Nachlassende Gedächtnisleistung und Konzentrationsprobleme im Alter können reduziert werden. Es empfiehlt sich eine Hochdosistherapie mit täglich 240 mg Ginkgo-Extrakt.

Die Wirkung von Ginkgo-Arzneimitteln, und damit auch von Tebonin®, setzt dabei nicht über Nacht ein. Es braucht eine gewisse Zeit, bis der rein pflanzliche Spezialextrakt aus den Blättern des Ginkgo biloba seine volle Wirkung entfalten kann. Eine Stärke von Tebonin® mit seinem Ginkgo biloba Spezialextrakt EGb 761® ist auch die gute Verträglichkeit. Der Wirkstoff ist daher auch zur Langzeitanwendung geeignet. 

Hier mehr zu den Tebonin®-Produkten erfahren.

Ginkgo ≠ Ginkgo

Auf die Extraktqualität kommt es an

Es gibt viele verschiedene Ginkgo-Produkte. Doch nicht alle enthalten einen hochwertigen Ginkgo biloba-Blätterextrakt. Es werden unter anderem auch minderwertige Kapseln mit zerkleinerten Ginkgo-Blättern angeboten. Diese unverarbeiteten Ginkgo-Blätter können allerdings unerwünschte Bestandteile, wie z. B. Ginkgolsäuren enthalten, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Daher wird auch die Zubereitung von Ginkgo-Tee nicht empfohlen. Außerdem werden bei der Zubereitung eines Tees aus Ginkgo Blättern die wirksamen Stoffe nur unzureichend aus den Blättern herausgelöst. 

Eine ältere Kundin lässt sich in einer Apotheke zu Tebonin® beraten.

Qualität aus der Apotheke

Achten Sie daher immer darauf, ein hochwertiges Ginkgo-Präparat aus der Apotheke zu verwenden. Bei diesen Ginkgo-Präparaten handelt es sich um zugelassene und geprüfte Arzneimittel, in welchen die unerwünschten Stoffe weitestgehend entfernt und die gewünschten Inhaltsstoffe stark angereichert sind.
 

Extraktionsanlage von Dr. Willmar Schwabe mit der der einzigartige Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® hergestellt wird.

Tebonin® – Die Ginkgo-Marke Nr. 1* 

Auch wenn alle Ginkgo-Arzneimittel aus der Apotheke den Anforderungen des deutschen Arzneibuchs entsprechen, so ist das Inhaltsstoffspektrum und die Qualität der verfügbaren Ginkgo biloba-Extrakte unterschiedlich. Die wissenschaftliche Datenlage bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit ist für den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® in Tebonin® sehr umfassend1. Schon kleine Änderungen im Herstellungsverfahren können selbst bei gleichem pflanzlichen Ausgangsmaterial eine pharmakologisch andere Wirkung des Produkts erzeugen. 

Viele Faktoren beeinflussen die Extraktqualität

Wie beispielsweise die Auszugsmittelmenge, die Füllhöhe der Anlage, der Druck, die Größe, zu der die Blätter zerkleinert wurden und viele andere Details des Herstellungsverfahrens. Wichtig ist, dass am Ende immer der gleiche Extrakt herauskommt – denn der Pflanzenextrakt in Gänze ist der Wirkstoff. Und das ist nur bei einem genauen Zusammenspiel zwischen Ausgangsmaterial und exakt gleichem Herstellungsprozess möglich.

Jetzt mehr über die hohe Qualität von EGb 761® erfahren.

*IQVIA, 10C1, Ginkgo-Präparate, Umsatz und Absatz, MAT 05/2022.

Forschung und Entwicklung des einzigartigen Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761® durch Dr. Willmar Schwabe

Ein entscheidender Schritt für die Anwendung von Ginkgo biloba-Blättern in der modernen Medizin gelang dem Unternehmen Dr. Willmar Schwabe. Hier wurden erstmals die Inhaltsstoffe und Wirkungen von Ginkgo biloba-Blättern systematisch erfasst und erforscht.  Zahlreiche Studien dokumentieren die Wirksamkeit des Ginkgo-Spezialextrakts EGb 761® aus dem Hause Dr. Willmar Schwabe1. Heute liegen sämtliche Schritte von der Aufzucht des Baums, der Gewinnung des Extrakts bis hin zu einer hochtechnologisierten Produktion und Verpackung der fertigen Tabletten in Schwabes Hand. Laufende Qualitäts- und Prozesskontrollen stellen die hohe Qualität des fertigen Ginkgo-Produktes sicher. 

Lückenlose Qualitätskontrolle: Eine Mitarbeiterin prüft die Qualität des Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761®

Inhaltsstoffe und in klinischen Studien dokumentierter Wirksamkeit und Verträglichkeit bis heute unübertroffen.1 Knapp 2.000 wissenschaftliche Studien wurden bisher unter anderem zur Wirkung, dem Wirkmechanismus und der Verträglichkeit des Ginkgo-Extrakts EGb 761® veröffentlicht2. Damit ist EGb 761® der am best untersuchte Ginkgo-Extrakt der Welt.1 

1Basta et al., Die Medizinische Welt 2017; 68: 46-52. Gauthier & Schlaefke. Clinical Interventions in Aging 2014; 9: 2065-77. von Boetticher NeuropsychiatrDisTreat 2011; 7: 441-7.
2PubMed-Datenbank: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=egb+761, 1.991 Suchergebnisse für EGb 761®, abgerufen am 3.6.2022

Ginkgo Steckbrief

Abbildung Ginkgo biloba-Baum
  • Botanische Bezeichnung: Ginkgo biloba L.
  • Weitere Bezeichnungen: Großvater-Enkel-Baum, Fächerblattbaum, Elefantenohrbaum
  • Klasse: Ginkgoopsida
  • Ordnung: Ginkgoales (Ginkgoartige)
  • Familie: Ginkgoaceae (Ginkgogewächse)
  • Gattung: Ginkgo
  • Art: Ginkgo biloba
  • Herkunft: Tian-Mu-Shan-Reservat in den entlegenen Bergtälern der chinesischen Provinz Zhejiang
  • Ältester Beweis für Existenz: Mesozoikum
  • Deutschlands höchster Ginkgo steht in Karlsruhe.

Botanik des Ginkgo biloba

Ginkgo biloba – ein „lebendes Fossil“

Der Ginkgo nimmt eine besondere Stellung unter den Pflanzen ein. Obwohl er vegetativ den hochentwickelten Laubbäumen ähnelt, gehört er nicht zu den eigentlichen Samenpflanzen, sondern ist ein Verbindungsglied zwischen der Gruppe der Farne und den Samenpflanzen. Aufgrund dieser einmaligen Eigenschaften wird der Ginkgo einer eigenen Klasse zugeordnet, den Ginkgoopsida mit einer einzigen lebenden Art: Ginkgo biloba L. Ginkgo biloba-Bäume können männlich oder weiblich sein. Blüten bekommt der Ginkgobaum erstmalig nach 25-30 Jahren. Männliche Bäume und weibliche Bäume bekommen dabei unterschiedliche Blüten, die jedoch recht unscheinbar sind. Nur die weiblichen Pflanzen tragen im Herbst etwa 2,5 Zentimeter lange Samenanlagen, die rein äußerlich an Mirabellen erinnern. Die in der Außenschicht enthaltene Buttersäure lässt vermodernde Samen unangenehm riechen. Deswegen werden bei der Anpflanzung als Zierbaum männliche Exemplare bevorzugt.

Welche charakteristischen Merkmale hat ein Ginkgo-Baum?

Die Gestalt des Ginkgo biloba variiert je nach Geschlecht, genetischer Variation, Wachstumsbedingungen und Alter. Mit zunehmenden Jahren entwickelt er eine ansehnliche Krone mit bis zu neun Metern Durchmesser. Ginkgobäume können bis zu 40 Meter hoch wachsen. Charakteristisch sind die fächerförmigen Blätter, die in der Mitte eingeschnitten sind. Diese werden etwa fünf bis acht Zentimeter breit. Im Sommer sind sie grau-grün bis dunkelgrün. Im Herbst färben sich die Ginkgo biloba-Blätter dann goldgelb, bevor sie schließlich innerhalb weniger Wochen abfallen. Die Bäume können über 1.000 Jahre alt werden. 

Das Verbreitungsgebiet Ginkgo biloba

Ursprünglich erstreckte sich das Verbreitungsgebiet von Vertretern der Ginkgoales über die gesamte Nordhalbkugel. Die Eiszeiten überlebte der Ginkgo-Baum jedoch nur in Ostasien. Die natürlichen Vorkommen des Ginkgo biloba finden sich heute nur noch in Tälern des Tien-Mu-Shan-Gebirges in der chinesischen Zhejiang Provinz. Sämtliche außerhalb dieser Region vorhandenen Ginkgo-Bäume wurden von Menschenhand gepflanzt. Der Ginkgo-Baum wird weltweit als Zier-, Park- und Alleebaum kultiviert. Darüber hinaus baut man Ginkgo-Bäume aber auch in großen Plantagen in Frankreich, Japan, Korea und den USA zur Nutzung als Heilpflanze an. Generell bevorzugt der Ginkgo sonnige Standorte und sandige, saure Lehmböden. Er gilt jedoch als sehr anpassungsfähig, sodass er auch auf weniger günstigen Böden angepflanzt werden kann. Auch Hitze, Frost, Schädlingsbefall und andere Beeinträchtigungen ertragen Ginkgo-Bäume meist gut.