Ursachen von nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit
Das Gedächtnis wird schlechter, die Konzentration lässt nach und Multitasking ist plötzlich eine Herausforderung: Wenn die geistige Leistungsfähigkeit abbaut, kann sich das auf viele Weisen bemerkbar machen. Erfahren Sie im Folgenden, welche Ursachen dazu führen, dass das Denkvermögen nachlässt – und wie man dagegen aktiv werden kann.
Warum lässt die geistige Leistungsfähigkeit im Alter nach?
Viele Menschen jenseits der 60 bemerken es: Sie lassen sich leichter ablenken als früher, verlegen häufiger Gegenstände oder vergessen Termine. Doch wieso kommt es dazu, dass die geistige Leistungsfähigkeit im Laufe des Lebens nachlässt und ist Vergesslichkeit im Alter normal? Die Antwort lautet: Ja, das ist sie. Schuld sind Alterserscheinungen des Gehirns. Denn: Unser Denkorgan verändert sich – und das wirkt sich auch auf die geistige Leistungsfähigkeit aus.
Folgende Gehirnentwicklung im Alter führt dazu, dass die kognitive Leistungsfähigkeit nachlässt:
Das Gehirn verliert an Volumen
Mit zunehmendem Alter verändert sich jedes Gehirn. Dabei kann die Zahl der Nervenzellen und ihrer Verbindungen nach und nach abnehmen. Besonders betroffen sind die Regionen des Gehirns, die für Gedächtnis, Konzentration und Multitasking zuständig sind. Das kann sich in Form von kognitiven Leistungseinbußen bemerkbar machen.
Die Verarbeitungsgeschwindigkeit verlangsamt sich
Im Alter kann sich auch die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn verlangsamen. Das hat zur Folge, dass Betroffene langsamer denken und ihre Reaktionsgeschwindigkeit abnimmt.
Durchblutungsstörungen im Gehirn
Im Alter wächst das Risiko für Durchblutungsstörungen, denn: Blutgefäße verlieren an Flexibilität, was dazu führen kann, dass Blut nicht mehr überall hingelangt. Durchblutungsstörungen können auch das Gehirn betreffen. Da über das Blut sowohl Sauerstoff als auch wichtige Mineralien und Nährstoffe in unser Denkorgan gelangen, führt eine schlechte Durchblutung oft dazu, dass die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt. Das bedeutet konkret: Betroffene sind vergesslicher als früher und haben Probleme mit der Konzentration.
Weitere Ursachen für nachlassende geistige Leistungsfähigkeit
Nicht nur altersbedingte Veränderungen im Gehirn können Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit haben. Vergesslichkeit und Konzentrationsprobleme können auch Folge von Krankheiten oder hormoneller Unausgeglichenheit sein. Darüber hinaus kann ein ungesunder Lebensstil dazu führen, dass die Gehirnleistung nachlässt. Folgende Risikofaktoren können sich auf die Kognition auswirken:
Lebensstil
- Bewegungsmangel
- Ungesunde Ernährung
- Übergewicht
- Erhöhte LDL-Cholesterinwerte
- Hoher Alkoholkonsum
- Rauchen
- Soziale Isolation
- Übermäßiger Medienkonsum
- Schlafmangel
- Geistige Unterforderung
Hormonelle Ursachen
- Wechseljahre
- Schilddrüsenerkrankunen
Mangelerscheinungen
- Mangel an B-Vitaminen
- Eisenmangel
- Magnesiummangel
Körperliche Krankheiten
- Bluthochdruck
- Schädel-Hirn-Trauma
- Demenz
- Long Covid
Wie zeigt sich nachlassende geistige Leistungsfähigkeit?
Wenn die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt, kann sich das in vielen Bereichen des Lebens bemerkbar machen. Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Wortfindungsstörungen gehören dabei zu den häufigsten Anzeichen. So brauchen Betroffene bei der Arbeit beispielsweise mehrere Anläufe, um eine Aufgabe zu erledigen oder einen längeren Text zu lesen. Zuhause können sie sich plötzlich nicht erinnern, wieso sie eigentlich in den Keller gelaufen sind, und in der Freizeit will ihnen im Gespräch mit Freunden partout nicht mehr einfallen, wie der Lieblingsurlaubsort in Italien heißt.
Ist meine geistige Leistungsfähigkeit normal?
Wer vermehrte Vergesslichkeit bei sich wahrnimmt, macht sich oft Sorgen. Der Selbsttest kann eine grobe Einschätzung der eigenen Beschwerden liefern. Er ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose.
Geistige Leistungsfähigkeit steigern
Für die Gehirngesundheit und einen Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit kann man etwas tun. Neben einem gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährungsweise raten Experten zu Hirnjogging. Denn: Wann immer wir unser Denkorgan fordern und etwas Neues lernen, sprießen neue Nervenzellverbindungen und unser Gehirn wächst – das gilt auch für Menschen in hohem Alter.
Die alte Weisheit „Wer rastet, der rostet“, trifft also nicht nur für die körperliche Fitness zu, sondern auch für die geistige. Wer sein Denkorgan regelmäßig fordert, hat gute Chancen, seine kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern. Als Hirnjogging zählt dabei alles, was mit sich bringt, dass man sich anstrengt: Das kann beispielsweise das Erlernen eines neuen Tanzschrittes sein, eine angeregte Diskussion mit Freunden, das Üben eines Instruments oder gezieltes Gedächtnistraining.
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In unserem Trainingscenter auf www.mental-aktiv.de finden Sie zahlreiche kostenlose Übungen, mit denen Sie Ihre geistige Leistungsfähigkeit trainieren können.
Ab wann zum Arzt?
Es ist normal, dass die geistige Leistungsfähigkeit im Laufe des Lebens nachlässt. Wichtig ist jedoch, dass ein gesundes Maß dabei nicht überschritten wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche häufig auftreten und im Alltag zu Problemen führen. Wer sich unsicher ist, ob die eigene kognitive Leistungsfähigkeit über das gesunde Maß hinaus nachlässt, sollte einen Arzt konsultieren. Je früher krankhafte Ursachen von kognitiven Leistungseinbußen erkannt werden, desto besser lässt sich einer Verschlechterung entgegenwirken.
Wichtig ist: Wenn das Denkvermögen plötzlich und extrem verändert ist – beispielsweise das Sprachvermögen auf einmal stark eingeschränkt ist oder Betroffene verwirrt wirken – sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden. Der Grund: Unvermittelte kognitive Leistungseinbußen können Symptom eines medizinischen Notfalls sein – beispielsweise eines Schlaganfalls.
Geistige Leistungsfähigkeit stärken mit Tebonin®
Ein bewährtes Mittel, um Konzentration und Gedächtnis* im Alter natürlich zu unterstützen ist Tebonin® konzent®. Das hochwertige pflanzliche Arzneimittel des Familienunternehmens Dr. Willmar Schwabe enthält den aus Ginkgo biloba-Blättern gewonnen Spezialextrakt EGb 761®. Tebonin® konzent® trägt nachweislich dazu bei, dass das Gehirn wieder besser durchblutet wird.1 In der Folge wird es wieder mit mehr Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Zudem verbessert Tebonin® konzent® die Signalverarbeitung zwischen den Nervenzellen. Das kann sich sowohl auf die Konzentration als auch auf das Gedächtnis positiv auswirken.
Studien belegen, dass Menschen, die Tebonin® regelmäßig einnahmen, eine verbesserte Gedächtnisleistung2, gesteigerte Arbeitsleistung3, sowie gesteigerte Konzentrationsfähigkeit4 aufwiesen. Die gute Wirksamkeit von Tebonin® ist dabei kein Zufall, sondern das Resultat jahrzehntelanger Forschung: Der nur in Tebonin® enthaltene Spezialextrakt EGb 761® gilt als am besten erforschter Ginkgo-Extrakt der Welt5 und ist in Deutschland seit Jahren die Nr. 16 für Gedächtnis und Konzentration*.
Tebonin® stärkt Gedächtnis & Konzentration*
- Verbessert die Durchblutung2
- Fördert die Verbindung von Gehirnzellen3
- Senkt das Demenzrisiko4
- Pflanzlich und gut verträglich, auch bei Langzeitanwendung5
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*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen
1Hort J et al. Neuropsychiatr Dis Treat. 2023;19:647-660.
2Kellermann A J, Kloft C. Pharmacotherapy. 2011;31(5):490-502.
3Tchantchou F et al. J Alzheimers Dis. 2009;18(4):787-798.
4Bohlken J et al. J Alzheimers Dis. 2022;86(2):703-709.
5Amieva H et al. PLoS One. 2013;8(1):e52755.
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*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen.
1Kellermann A., Kloft C. Pharmacotherapy 2011;31(5):490-502.
2Mix JA et al.: Hum Pychopharmacol Clin Exp 2002; 17: 267-277.
3Grass-Kapanke B. et al.: Neuroscience & Medicine 2011; 2: 48-56.
4Kaschel R. et al.: Journal of Pharmacology and Therapy 2007; 1: 3-9.
5National Library of Medicine; PubMed-Datenbank: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=egb+761, 2.222 Suchergebnisse für EGb 761®, abgerufen am 10.02.2026.
6IQVIA (+DatamedIQ), Phyto-OTC-Markt nach Umsatz, MAT 10/2025.