Ursachen von Konzentrationsschwäche
Laute Geräusche, schlechte Luft oder das Telefon, das ständig klingelt: Manchmal ist es leicht zu benennen, warum man sich nicht konzentrieren kann. Doch nicht immer lassen sich Probleme mit der Konzentration an äußeren Faktoren festmachen. Tatsächlich können auch zahlreiche körperliche Ursachen zu Konzentrationsschwäche führen. So sorgt beispielsweise der natürliche Alterungsprozess des Gehirns dafür, dass wir uns im Laufe des Lebens weniger gut konzentrieren können. Erfahren Sie im Folgenden mehr über altersbedingte und andere Auslöser von Konzentrationsschwäche – und was Betroffene dagegen tun können.
Konzentrationsschwäche bei Erwachsenen: Das steckt dahinter
Konzentrationsschwäche kann Erwachsene jeden Alters betreffen. Tritt sie besonders häufig auf, droht sie im Alltag zur Belastung zu werden und kann Betroffene verunsichern. Folgende Ursachen können zu Konzentrationsschwäche führen:
Psychische Faktoren
Unsere Psyche nimmt nicht nur Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unser Konzentrationsvermögen. Machen wir uns beispielsweise um ein Thema große Sorgen, fällt es uns oft schwerer, den Fokus auf andere Dinge zu richten. Auch geistige Erschöpfung kann Konzentrationsschwäche zur Folge haben. Folgende psychische Faktoren können ebenfalls Ursache von Konzentrationsschwäche sein:
- Stress
- Psychische Erkrankungen (z.B. Depression, Angststörungen)
- Burnout
- ADHS
Krankheiten
Bei einem Infekt arbeitet unser Immunsystem auf Hochtouren. Das kostet den Körper Energie, die an anderer Stelle fehlt. Zusätzlich kommt es bei einem Infekt zu einem Krankheitsverhalten, welches durch körpereigene Botenstoffe ausgelöst wird und unsere Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen kann. Es kommt deswegen häufig vor, dass man sich bei einer Erkältung oder einer anderen Infektionserkrankung schlechter konzentrieren kann als sonst. Auch wenn wir unter Schmerzen leiden, (z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen) wirkt sich das negativ auf unsere Konzentration aus. Folgende Krankheiten können außerdem Ursache einer Konzentrationsschwäche sein:
- Diabetes
- Long Covid
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck)
- Schädel-Hirn-Trauma (Gehirnerschütterung)
- Demenz
Durchblutungsstörungen im Gehirn
Um Denkleistungen zu erbringen, muss unser Gehirn ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Der gelangt über das Blut in unser Denkorgan. Wird unser Gehirn nicht ausreichend durchblutet, kann sich das in Form von kognitiven Leistungseinbußen und Konzentrationsschwäche bemerkbar machen. Durchblutungsstörungen des Gehirns können mehrere Auslöser haben. Zu diesen gehören:
- Muskelverspannungen
- Dehydrierung
-
Verkalkte Arterien
Mangelerscheinung
Damit wir uns gut konzentrieren können, muss unser Gehirn mit wichtigen Nährstoffen und Mineralien versorgt werden. Folgende Mangelerscheinungen können Konzentrationsschwäche zur Folge haben:
- Eisenmangel
- Mangel an B-Vitaminen
- Magnesiummangel
- Hormonelles Ungleichgewicht
Hormone sind Botenstoffe unseres Körpers und können sich auch auf unser Konzentrationsvermögen auswirken. Geraten unsere Hormone aus dem Gleichgewicht, kann das eine Konzentrationsschwäche begünstigen. Auslöser dafür können sein:
- Schilddrüsenerkrankungen
- Wechseljahre
- Nebennierenerkrankungen
Lebensstil
Wie wir unseren Alltag gestalten, hat Auswirkungen darauf, wie gut wir uns konzentrieren können. Folgendes kann eine Konzentrationsschwäche begünstigen:
- Zu wenig Schlaf
- Zu wenig Bewegung
- Hoher Medienkonsum (Handy, Laptop, TV, Tablet)
- Hoher Alkoholkonsum
- Drogenkonsum
Konzentrationsschwäche: Ab wann zum Arzt?
Phasen, in denen man sich schlechter konzentrieren kann, kommen vor und sind oft kein Grund zur Sorge: In vielen Fällen wissen Betroffene selbst, was ihre Konzentration stört und können gezielt dagegen vorgehen. Zum Beispiel, indem sie ihr Arbeitsumfeld anpassen, für mehr Ruhepausen sorgen oder ihre Zeit am Smartphone reduzieren. Einen Arzt oder eine Ärztin sollte man zurate ziehen, wenn Konzentrationsprobleme den Alltag beeinträchtigen oder ohne klar erkennbare Ursache über längere Zeit bestehen bleiben. Auch wenn Konzentrationsprobleme mit weiteren kognitiven Leistungseinbußen einhergehen, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Konzentrationsvermögen testen
Wie gut man sich konzentrieren kann, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Tests können hilfreiche Anhaltspunkte bieten, wie es um die eigene Konzentrationsfähigkeit steht. Zu den bekanntesten Tests gehört der sogenannte d2-Test, der beispielsweise in der ADHS-Diagnose zum Einsatz kommt. Einen kostenfreien Konzentrationstest finden Sie auch auf
Warum die Konzentration im Alter nachlässt
Altersbedingte Konzentrationsschwäche ist keine Seltenheit. Denn: Wie der Rest unseres Körpers verändert sich auch unser Gehirn mit fortschreitendem Alter. Genauer gesagt verliert es an Volumen. Darüber hinaus können Ablagerungen in Gefäßen dazu führen, dass Hirnzellen nicht mehr optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Bemerkbar macht sich das beispielsweise dadurch, dass Betroffene eher Probleme haben, einem Gespräch zu folgen, länger brauchen, um neue Fähigkeiten zu erlernen oder häufiger Dinge vergessen.
Was kann ich tun, um geistig fit zu bleiben?
Gegen Konzentrationsschwäche im Alter kann man aktiv werden. Mit einem gesunden Lebensstil und mit gezielten Übungen fürs Gehirn. Wissenschaftler vergleichen unser Denkorgan gerne mit einem Muskel, der trainiert werden will, um in Form zu bleiben. Ob das Üben eines Instruments, ein Schachspiel mit dem Freund oder das Lösen eines kniffligen Sudokus: Wie genau das Hirnjogging aussieht, kann jeder selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass unser Gehirn herausgefordert wird.
Darum spielt die Gehirndurchblutung eine wichtige Rolle
Die Durchblutung sorgt dafür, dass unsere Organe funktionsfähig bleiben. Unser Gehirn, das aus etwa 100 Milliarden Gehirnzellen besteht, ist dabei keine Ausnahme. Stolze 800 Milliliter Blut durchströmen unser Denkorgan pro Minute. Ist die Durchblutung gestört, kann das unsere Hirnfunktion einschränken und beispielsweise zu Konzentrationsschwäche führen. Eine mangelnde Durchblutung des Gehirns kann sich aber auch auf andere Arten bemerkbar machen. Zu häufigen Symptomen zählen:
- Vergesslichkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Wortfindungsstörungen
Tebonin® stärkt Gedächtnis & Konzentration*
- Verbessert die Durchblutung2
- Fördert die Verbindung von Gehirnzellen3
- Senkt das Demenzrisiko4
- Pflanzlich und gut verträglich, auch bei Langzeitanwendung5
Informationen zur Sortierung
1. Sortierung nach Beliebtheit
Die Reihenfolge, in der Online-Apotheken auf unserer Website angezeigt werden, wird automatisiert auf Grundlage der Anzahl der Klicks festgelegt, die die jeweiligen Anbieter durch Nutzerinnen und Nutzer unserer Website erhalten.
2. Sortierung nach Alphabet
Bei Auswahl der Sortierung „Alphabetisch“ erfolgt die Darstellung der Online-Apotheken ausschließlich in alphabetischer Reihenfolge (nach Name) und ist unabhängig von der Anzahl der Klicks.
Informationen zu Kundenbewertungen
Durchschnittliche Kundenbewertung (gerundet) zum Stichtag 29.08.2025 auf den Websites der genannten Online-Apotheken. Die einzelnen Nutzerbewertungen wurden inhaltlich nicht überprüft. Es kann von Schwabe außerdem nicht sichergestellt werden, dass die veröffentlichten Bewertungen von solchen Verbrauchern stammen, die die Waren tatsächlich genutzt oder erworben haben.
*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen
1Hort J et al. Neuropsychiatr Dis Treat. 2023;19:647-660.
2Kellermann A J, Kloft C. Pharmacotherapy. 2011;31(5):490-502.
3Tchantchou F et al. J Alzheimers Dis. 2009;18(4):787-798.
4Bohlken J et al. J Alzheimers Dis. 2022;86(2):703-709.
5Amieva H et al. PLoS One. 2013;8(1):e52755.
Weiterführende Informationen zum Thema Nachlassende Konzentration
Nachlassende Konzentration
Konzentrationsprobleme können sich im Alltag auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Wo liegen die Ursachen und wie können Sie selbst Ihre Konzentration stärken?
Konzentration steigern
Durch gezielte Maßnahmen kann man seine Konzentration steigern. Mit diesen Strategien, Übungen und Tipps können Sie aktiv werden!
Ginkgo ist nicht gleich Ginkgo – auf den Extrakt kommt es an.
Tebonin® konzent® enthält den Spezialextrakt EGb 761®, den am besten untersuchten Ginkgo-Extrakt weltweit.