Nachdenkliche Frau prüft ihren Einkaufszettel in der Obst- und Gemüseabteilung eines Marktes.

Geistig fit bleiben: Wie Sie Vergesslichkeit effektiv vorbeugen

Wie hieß nochmal die neue Nachbarin? Wo habe ich den Schlüssel gelassen? Fragen wie diese kommen im Alter häufiger vor, denn: Im Laufe des Lebens lässt unsere geistige Leistungsfähigkeit nach. Ursachen sind altersbedingte Veränderungen im Körper, die auch das Gehirn betreffen. Eine schlechtere Merkfähigkeit muss also nicht gleich ein Grund zur Sorge sein. Die gute Nachricht lautet: Zwar werden alle geistigen Prozesse, mit denen wir Informationen aufnehmen und verarbeiten im Alter schlechter, dennoch ist es möglich, Vergesslichkeit vorzubeugen und geistig fit zu bleiben. Wichtig ist, mögliche Risikofaktoren zu kennen und für die eigene Hirngesundheit aktiv zu werden.

Risikofaktoren für nachlassende Konzentration und Vergesslichkeit

Forscher haben herausgefunden, welche Faktoren im mittleren und späteren Lebensalter die Gesundheit unseres Gehirns beeinträchtigen können, so dass unser geistiges Leistungsvermögen leidet. Tatsächlich unterstützt ein bewusster Lebensstil nicht nur den Erhalt der kognitiven Leistungsfähigkeit, sondern kann auch das Demenzrisiko um bis zu 40 Prozent verringern.1 

Folgende 8 Risikofaktoren für Demenz, nachlassende Konzentration und Vergesslichkeit sollten Sie kennen und viele davon können Sie aktiv beeinflussen:

Icon Cholesterin

Hoher Cholesterinspiegel

Ein hoher LDL-Cholesterin-Wert fördert Ablagerungen an den Gefäßwänden. Auch im Gehirn können Gefäße dadurch enger und die Hirndurchblutung schlechter werden. Das erhöht das Risiko für Schäden im Gehirn.

Icon Schwerhoerig

Schwerhörigkeit

Bei Schwerhörigkeit leistet das Gehirn Schwerstarbeit, um das Gesagte zu verstehen. Energie, die darauf verwendet wird, fehlt an anderer Stelle – beispielsweise bei Konzentration oder Gedächtnis. Wenn eine Hörminderung länger nicht versorgt wird, kann sich das auf die Sprachverarbeitung im Gehirn negativ auswirken. Unbehandelte Schwerhörigkeit ist mit einem höheren Risiko für Gedächtnisprobleme und Demenz verbunden. Hinzu kommt, dass schwerhörige Menschen eher geneigt sind, sich sozial zu isolieren – ein weiterer Risikofaktor für Demenz.

Icon Depressionen

Depression

Eine Depression betrifft nicht nur die Stimmung, sondern auch den Körper. Das Stresssystem wird aktiviert, dadurch kann der Spiegel des Stresshormons Cortisol dauerhaft erhöht sein. Das belastet Denken, Konzentration und Gedächtnis. Bei manchen Betroffenen verändert sich eine für das Gedächtnis wichtige Hirnregion– der Hippocampus.2 Depressionen gehen zudem häufiger mit Bewegungsmangel, unruhigem Schlaf oder mehr Alkoholkonsum einher – Faktoren, die das Gehirn zusätzlich belasten können.

Icon Hirnverletzungen

Traumatische Hirnverletzungen

Hirnverletzungen, zum Beispiel nach einem Schlag auf den Kopf (Schädel-Hirn-Trauma) können das Gehirn vorübergehend oder auch dauerhaft beeinträchtigen. Je nach Schweregrad können Nervenzellen geschädigt werden; das kann sich auf Denken, Gedächtnis und Konzentration auswirken. Auch fanden Wissenschaftler bei der Untersuchung von manchen Menschen, die Hirnverletzungen erlitten hatten, Ablagerungen von Alzheimer-typischen Proteinen. Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Demenz entsteht – das Risiko hängt von vielen Faktoren ab.

Icon Sehvermögen

Sehbeeinträchtigung

Bei einer Sehbeeinträchtigung oder einem Sehverlust muss das Gehirn oft mehr mitarbeiten, um fehlende oder unscharfe Informationen auszugleichen. Das kann anstrengend sein und sich auf Konzentration und Gedächtnis auswirken. Wenn eine Sehbeeinträchtigung längere Zeit nicht ausreichend versorgt wird, ist dies mit einem höheren Risiko für Gedächtnisprobleme verbunden. Manche Betroffene ziehen sich eher zurück, zum Beispiel weil Lesen von Fahrplänen, Autofahren oder Treffen in fremder Umgebung schwieriger sind. 

Icon Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Ohne gute Behandlung bleiben die Blutzuckerwerte oft zu hoch. Es gibt zwei Hauptformen:

Typ 1 (der Körper bildet kaum oder kein Insulin) und Typ 2 (der Körper reagiert weniger auf Insulin, in der Folge reicht die körpereigene Insulinproduktion nicht mehr aus). Über längere Zeit erhöhte Blutzuckerwerte können die Blutgefäße schädigen und Entzündungen fördern. Das erhöht das Risiko für Gefäßverkalkungen und Durchblutungsstörungen – auch im Gehirn – und kann sich auf Denken und Gedächtnis auswirken.

Icon Bluthochdruck

Bluthochdruck

Ein dauerhaft hoher Blutdruck kann die Blutgefäße schädigen – auch im Gehirn. Dadurch können Durchblutungsstörungen entstehen, die Denken und Gedächtnis beeinträchtigen und das Demenzrisiko erhöhen.

Icon Übergewicht

Übergewicht

Übergewicht geht häufig mit weiteren Risikofaktoren wie Bewegungsmangel und Bluthochdruck einher. Besonders Bauchfett im Inneren des Körpers (viszerales Fett) kann Botenstoffe freisetzen, die Entzündungen fördern. Diese können der Gehirngesundheit schaden.

Altersbedingte Vergesslichkeit: So beugen Sie selbst vor 

Für die eigene Gehirngesundheit im Alter kann jeder etwas tun. Schon kleine Veränderungen und die Ergänzung des Alltags um einfache Routinen können einen Unterschied machen, der sich beispielsweise durch eine verbesserte Merkfähigkeit bemerkbar macht. Besonders praktisch: Was bei altersbedingter Vergesslichkeit hilft, kann auch das Demenzrisiko senken. So können Sie aktiv werden:  

Icon Bewegung

Bewegung

Bewegung sorgt dafür, dass die Durchblutung angeregt wird – das wirkt sich auch positiv auf das Gehirn aus. Denn: Über das Blut wird unser Denkorgan mit Sauerstoff, Nährstoffen und Mineralien versorgt.

Icon Ernährung

Gesunde Ernährung im Alter

Über die Ernährung beeinflussen wir, wie gut unser Denkorgan mit Nährstoffen und Mineralien versorgt wird. Besonders gut für die Gehirngesundheit ist eine mediterrane Diät. Zu dieser zählen unter anderem Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Fisch, Olivenöl, Nüsse und Hülsenfrüchte.

Icon Schlaf

Ausreichend Schlaf

Es ist wichtig regelmäßig und ausreichend zu schlafen, denn: Das Gehirn regeneriert sich im Schlaf und transportiert dabei Stoffwechselabfälle ab. Zu diesen zählen auch Beta-Amyloid und Tau-Proteine, die beide bei der Entstehung von krankhaften kognitiven Leistungseinbußen eine wichtige Rolle spielen.

Icon Aktiv

Geistig aktiv bleiben

Immer wenn wir etwas Neues lernen oder intensiv nachdenken, entstehen neue Nervenzellverbindungen und unser Denkorgan legt an Volumen zu. Experten raten deswegen bis ins hohe Alter geistig aktiv zu bleiben. Ob Denksport , Vokabellernen oder Jonglierübungen – wie ist ganz egal, Hauptsache, wir stellen uns regelmäßig einer geistigen Herausforderung.

 Mann und Frau spielen gemeinsam Schach im gemütlichen Wohnzimmer.
Icon Rauchentwöhnung

Rauchentwöhnung

Rauchen schadet der Lunge und sorgt dafür, dass weniger Sauerstoff aus der Luft in unser Blut gelangt. Das wirkt sich auch auf das Gehirn aus, denn: Wird es über längere Zeit nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann das dazu führen, dass Nervenzellen absterben. Darüber hinaus begünstigt Rauchen die Verkalkung von Gefäßen – auch das kann zu Durchblutungsstörungen führen.

Verhaltenstherapie, Hypnose oder Nikotinpflaster: Wege zur Rauchentwöhnung gibt es viele. Wer es schafft, Zigaretten ein für alle Mal wegzulassen, tut nicht nur seiner Gehirngesundheit etwas Gutes, sondern senkt auch sein Risiko, an Krebs zu erkranken.

Icon Soziale Kontakte

Soziale Kontakte pflegen

Wer rastet, der rostet – das gilt auch für unser Gehirn. Um geistig fit zu bleiben, brauchen die verschiedenen Zentren unseres Denkorgans regelmäßige Stimulation. Weil soziale Interaktion gleich mehrere Fähigkeiten fordert (z.B. Planen, Sprache, das Erkennen von Emotionen oder Konfliktlösung), spielt sie bei der Demenz-Prävention eine wichtige Rolle. 

Familientreffen, Abendessen mit Freunden, Ausflüge mit Kollegen oder Teamwork beim Ehrenamt: Es gibt unzählige Wege, soziale Kontakte zu pflegen. Ganz nebenbei tut man bei angeregten Diskussionen oder dem Koordinieren von Plänen auch gleichzeitig etwas für die geistige Fitness.

Gesunde Frühstücksbowl mit Beeren, Nüssen und Banane, Milch wird frisch hinzugefügt.
Icon mäßiger Alkoholkonsum

Mäßiger Alkoholkonsum

Alkohol wirkt direkt auf das Gehirn. Vor allem bei regelmäßig hohem Konsum kann er Nervenzellen schädigen, die Signalübertragung stören und auf Dauer die Hirnleistung beeinträchtigen.

Zur Menge: Je weniger, desto besser. Ein bis zwei kleine Gläser Wein oder ein bis zwei kleine Flaschen Bier pro Woche sind laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die Alkoholmenge, die „risikoarm“ konsumiert werden kann.3

Icon Ginkgo

Einnahme von Ginkgo-Spezialextrakt

Eine weitere Möglichkeit, die Gehirngesundheit bei ersten Anzeichen von Gedächtnisschwäche* zu unterstützen, ist die Einnahme von Ginkgo-Präparaten. Der Grund: Ein Ginkgo-Extrakt verbessert die Durchblutung und sorgt dafür, dass auch feinste Gefäße im Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.4 

Damit der Ginkgo-Extrakt seine positive Wirkung entfalten kann, sollte er regelmäßig eingenommen werden. Wie eine Studie zeigt, erkrankten Menschen, die Ginkgo-Präparate häufiger verschrieben bekommen hatten als andere, seltener an Demenz.5

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Tebonin® stärkt Gedächtnis & Konzentration*

  • Verbessert die Durchblutung2
  • Fördert die Verbindung von Gehirnzellen3
  • Senkt das Demenzrisiko4
  • Pflanzlich und gut verträglich, auch bei Langzeitanwendung5

Mehr erfahren über Tebonin® konzent®

*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen
1Hort J et al. Neuropsychiatr Dis Treat. 2023;19:647-660.
2Kellermann A J, Kloft C. Pharmacotherapy. 2011;31(5):490-502.
3Tchantchou F et al. J Alzheimers Dis. 2009;18(4):787-798.
4Bohlken J et al. J Alzheimers Dis. 2022;86(2):703-709.
5Amieva H et al. PLoS One. 2013;8(1):e52755.

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*Bei altersbedingten geistigen Leistungseinbußen
Livingston G et al. Lancet. 2024;404(10452):572-628
https://www.aerzteblatt.de/news/haeufige-depressionen-koennten-hippocampus-verkleinern-f59a1a93-12f0-416e-961e-6d3349a6554c
3 https://www.dge.de/wissenschaft/stellungnahmen-und-positionspapiere/positionen/alkohol/ 
4 Kellermann A J, Kloft C. Pharmacotherapy. 2011;31(5):490-502.
5 Bohlken J, Peters O, Kostev K. J Alzheimers Dis. 2022;86(2):703-709.